Wer Stefan Petermann bei der Arbeit zuschaut, muss schnell schauen. Hier eine Latte, dort eine Latte, vier Bretter darauf im gleichen Abstand, und schon zückt er den Meter, um die Abstände für die Schrauben einzuzeichnen. Jeder Handgriff sitzt. «Das ist keine Hexerei», sagt der gelernte Zimmermann schulterzuckend.

Es ist das erste Hochbeet der Saison, das der 40-Jährige dieses Jahr zimmert – und höchste Zeit. Spätestens wenn der Huflattich blüht, juckt Hobbygärtnerinnen der grüne Daumen.

«In den nächsten Wochen werden wir sicher noch weitere Bestellungen erhalten», sagt Simone Hadorn, 35. Petermanns Partnerin ist zuständig für die Administration. Weitere Bestellungen bedeutet: weitere Samstage in der Scheune von Petermanns Eltern in Russikon ZH – eingepfercht zwischen Rasenmäher, Modellflieger, Besen, Sensen, Körben und Sägen.

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